40er & 50er

Die Arisierung der Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider

Friedrich Goldscheider

Wien, Österreich

Die Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider erfährt einen jähen Abbruch ihres Erfolgs mit dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich. Nach dem im März 1938 erfolgten Einmarsch deutscher Truppen sieht sich die assimilierte jüdische Familie antisemitischen Übergriffen ausgesetzt.

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Die Nachkriegsjahre in Wien

Die Mitarbeiter der Wiener Manufaktur stehen nach dem Verschwinden des Ehepaars Schuster Ende 1944 vor dem Ruin. Dennoch beschließen sie nach der Befreiung Österreichs durch die Alliierten und knapp sechs Monaten der Ungewissheit, die Firma bis zur Rückkehr Walter Goldscheiders als Arbeitsgemeinschaft zu übernehmen und die Produktion weiter zu führen.

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American Goldscheider in Trenton, New Jersey

Walter Goldscheider

Trenton, NJ, USA

Nach der Arisierung ihres Wiener Unternehmens emigrieren Walter und Lilly Goldscheider im Jahr 1939 über England nach Amerika, wo ihr Sohn Erwin seit 1938 in Miami lebt. Sie setzen sich in der amerikanischen Töpferstadt Trenton in New Jersey nieder und eröffnen dort zunächst eine Porzellanhandlung.

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Myott und Art Pottery in Staffordshire

Marcell Goldscheider

Staffordshire, England

Marcell und Rosemarie Goldscheider beschließen nach England zu emigrieren und verlassen Anfang 1939, gemeinsam mit Tochter Inge, Österreich. In den Manufakturen in Staffordshire, die Marcel aus seiner Ausbildungszeit kennt, sehen sie die Möglichkeit, weiterhin auf hohem Niveau keramische Modelle produzieren zu können.

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Goldscheider – Weltmarke der Keramik

Das traditionsreiche Majolikaunternehmen Carstens stellt nach dem Krieg im Gegensatz zu Goldscheider vor allem Artikel für den täglichen Gebrauch her, die in der Regel farblos glasiert werden. Diese werden stark nachgefragt, da durch den Krieg und die Bombenangriffe die meisten Haushalte zerstört worden sind.

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